Mehlmotte

Mehlmotten weisen eine Flügelspannweite von 25 mm auf. Die Vorderflügel sind bleigrau gefärbt und weisen charakteristisch gezackte, dunkle Querbänder auf. Die Hinterflügel der Mehlmotte sind einfarbig. Ein Mottenweibchen legt pro Gelege ungefähr 200 Eier ab. Hieraus schlüpfen etwa 20 mm lange Raupen. Diese sind unterschiedlich gefärbt. So gibt es grünliche, rötliche oder weiße Exemplare. Bevorzugt in Verstecken wie Ritzen oder Säcken entwickeln die äußerst kälteempfindlichen Mehlmotten drei oder vier Generationen jährlich. Die Raupen verursachen durch Fraß und Verschmutzung Schäden an Mehlprodukten. Gleichzeitig verspinnen sie diese, was zu starker Verklumpung führt und Sieb- und Fördereinrichtungen verstopfen kann. Mehlmotten in Haushalten kann vergleichsweise einfach beigekommen werden, indem befallene Lebensmittel umgehend entsorgt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass sich Raupen oder Puppen in anderen, schwer zugänglichen Bereichen befinden könnten. Wenn sich nach einer erfolgten, gründlichen Reinigung eines betroffenen Haushalts ein Befall erneut entwickelt, wird professionelle Hilfe nötig. Schädlingsbekämpfer rücken einem Mehlmottenbefall mittels Nebel- und Sprühverfahren zu Leibe.

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